amtsdruckschrift.at

Monika Bargmanns Weblog über Public Sector Information; Amts- und Behördenbibliotheken; elektronische Gesetzgebung, Verwaltung, Justiz; digitale Politik. Schwerpunkt Österreich & EU; meistens deutsch, manchmal englisch, selten in anderen Sprachen (früher: "eGovernment, eDemocracy, ePolitics").
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Donnerstag, Juli 19, 2007

Reambulierungsschriftoperat

Wer weiß, was ein "Reambulierungsschriftoperat" ist? Das Wort erzielt bei einer Google-Suche genau einen Treffer ;-) Ich hab selbst keine Ahnung, aber es ist jedenfalls etwas, was im Katastralmappenarchiv des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen vorhanden sein dürfte. In Wikipedia hab ich zumindest als eine der Aufgaben von Vermessungsämtern die "Fortführung des Katasters (Evidenthaltung, Aktualisierung und der schriftlichen Operate (Katasterbuch etc.)" gelesen, und zum Stichwort "Reambulierung" steht im Text "Digitale Historische Geobasisdaten im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV). Die Urmappe des Franziszeischen Kataster" von Susanne Fuhrmann folgendes; "Nach Abschluss der Vermessungsarbeiten in der gesamten Katastralgemeinde ist eine kommissionelle Reambulierung im Beisein des Geometers und Adjunkten, des politischen Kommissärs, des Gemeindevorstehers und der Mehrzahl der Grundeigentümer Parcelle für Parcelle an Ort und Stelle vorzunehmen". Dann hat reambulieren wohl tatsächlich etwas mit spazierengehen, mit nochmals abgehen zu tun. Und das genannte RAmbSOp ist eine schriftliche Aufzeichnung dieser Begehung.
Vielleicht verirrt sich ja eine Archivarin oder ein Vermessungstechniker (oder umgekehrt) hierher, der mir das erklären kann.

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